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Sicherung des Erreichten, neue Prioritäten und Umorientierungen

Dezember 31, 2014

Auch mit dem Jahr 2014 bin ich sehr zufrieden, auch wenn es einige Verschiebungen der Prioritäten gab und manche Projekte vernachlässigt werden mussten. Familiär gab es wunderschöne Entwicklungen (jedoch auch einige traurige Sterbefälle), die meinen bisherigen Alltag und die Arbeitsstrukturen total umkrempelten.

Das in meinen Augen wichtigste und vielversprechendste Projekt ist weiterhin mein Handschriftenarchiv mit der dazugehörigen Webseite www.geschriebene-geschichte.de. Das Geschäftsprinzip dahinter funktioniert, jedoch sind die Anfragen noch gering und die Ausgaben sehr hoch, sodass ich in diesem Jahr von außen gezwungen wurde, das Projekt neu zu strukturieren, um Gewinne zu erzielen. Das Abtippen und Archivieren der Dokumente ist leider erst einmal in den Hintergrund geraten. Das Archiv besteht weiterhin und wird auch noch erweitert, jedoch mit stark gebremsten Kräften. Ich hoffe, dass ich diesen wichtigen Bereich in absehbarer Zeit mit gleichem Tempo und vielleicht mit personeller Verstärkung wieder fortsetzen können werde. Nicht zuletzt, weil die Massen Briefe und Tagebücher, die ich eingelagert habe und die noch nicht gesichtet sind, weiterhin wachsen.

Stattdessen liegt die Priorität im Moment darin, mit dem „Beifang“ (also Dokumente, die nicht den Kern meiner Archivarbeit betreffen) gewinnbringend zu verkaufen. Um hier klare Grenzen zu haben, musste ich in diesem Zusammenhang neu überdenken, wo die Kernkompetenz in meinem Archiv liegen soll. Bisher habe ich alles gesammelt, was interessante Inhalte haben könnte, egal ob für Heimatforscher, Familienforscher oder Wissenschaftler. Nun konzentriere ich mich erst einmal auf privat geschriebene Briefe, Tagebücher und ähnliche Texte. Denn gerade private Texte sind unverfälscht, damit authentisch und spannend. Anwaltsschreiben, Firmenbriefe und ähnliches versuche ich deshalb zu verkaufen. So auch beispielsweise Ansichtskarten (auch welche mit seltenen Motiven) oder Poesiealben, die ich lange Zeit für mein Archiv sammelte. Meine Verkäufe tätige ich über ebay (Seit Ende des Jahres habe ich dort auch einen „Shop“ eingerichtet: http://stores.ebay.de/tacitus58), amazon und seit neustem auch bei militaria321. Auf Dauer plane ich auch auf meiner Archivseite ein eigenes Warenangebot zu erstellen. Inzwischen gehören diese Verkäufe zu meinen Haupteinnahmequellen.

Das zweite wichtige Standbein sind weiterhin meine Drehort Führungen (www.drehorte-muenchen.de), die im Jahr 2014 wieder sehr gefragt waren und ich Mühe hatte im Dezember ohne zusätzliche Termine in die Winterpause zu kommen. Schon zu Beginn des Jahres gab es tolle Fernseh- und Radioberichte mit mir oder über mich. Ein Fernsehbeitrag wurde noch unzählige Male im Bayrischen Rundfunk wiederholt. Leider ging dabei etwas unter, dass ich Führungen anbiete, aber mehr Aufträge hätte ich sowieso nicht bewältigen können.

Das dritte wichtige Standbein ist weiterhin mein Digitalisierungsservice, den ich in München anbiete und der im Internet unter www.digitalisieren-muenchen.de erreichbar ist. Auch hier hatte ich alle Hände voll zu tun.

Vernachlässigen muss ich weiterhin leider den kreativen Bereich. Der zweite Teil von „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner“ (www.ignaz-aschenbrenner.de) befindet sich weiterhin in Arbeit. Ich habe dieses Jahr zwar wieder neue Aufnahmen gemacht, jedoch nicht viel und wie es weiter geht, kann ich noch nicht sagen. Es hängt sehr von der Zeit und auch von den Finanzen ab. Aufgrund geringer Verkäufe muss ich dieses Projekt hinten anstellen, da es sehr teuer ist und im Gegenzug nur wenig Einnahmen generiert werden können.

Mit der Neuauflage der „Hatschipuh“-Hörspielreihe (www.hatschipuh.de) musste ich ebenso pausieren, das ist aber ein Projekt, das in jeden Fall weitergeführt wird. Die Verkäufe sind zwar überschaubar, aber stabil und regelmäßig.

Zu Beginn des Jahres hat sich dafür bei einem anderen Hörspiel-Projekt ein bisschen was getan. Wie schon im letzten Beitrag angekündigt, war geplant, mein Punkrock-Hörspiel „Kein Halt in Freimann“ auf MC zu veröffentlichen, was Anfang des Jahres auch umgesetzt wurde. Mehr Informationen dazu auf www.kein-halt-in-freimann.de

Das Online-Magazin www.tv-kult.com läuft inzwischen auf Sparflamme, wird aber weiterhin existieren. Ebenso www.punkrocknews.de – es ist aber nicht auszuschließen, dass ich bei einen der beiden Magazinen bei Gelegenheit wieder Gas gebe. Ich denke aber nicht, da es schwer ist mit solchen Seiten und einer kleinen Mannschaft viel zu bewirken.

Zu allen anderen in früheren Beiträgen erwähnten Projekten, die ich heute nicht erwähnt habe, gibt es keine Neuigkeiten.

Lediglich bei www.deutsche-filme.com hat sich dieses Jahr was getan. Ich habe im Herbst einige Erweiterungen eingebaut, sowie Kurzkritiken geschrieben. Nachdem bei den eben erwähnten Online-Magazinen auch das Kritiken-Schreiben auf Eis gelegt wurde, kann ich diese Tätigkeit zumindest im kleinen Rahmen noch auf der Filmseite weiterhin betreiben. Außerdem ist einer meine Archiv/Sammeltätigkeiten das Sammeln von Briefen, Tagebüchern, allgemeine Unterlagen und im Idealfall ganzer Nachlässe von Schauspielern. Das kann ich wunderbar mit diesem Projekt verbinden. Ich hoffe auch in naher Zukunft weiterhin an der Seite arbeiten zu können.

In diesem Zusammenhang kann ich von zwei tollen Neuerwerbungen in diesem Jahr berichten. Ich habe neben vielen anderen tollen Tagebüchern und Dokumenten zwei interessante Schauspieler-Nachlässe erwerben können. Der eine stammt vom UFA-Kameramann Karl Hasselmann und beinhaltet viel Material, darunter auch Material aus der Stummfilmzeit. Ein weiterer Nachlass den ich in den USA gekauft habe ist der Nachlass der UFA-Schauspielerin Inge List, die u.a. im Rühmann-Klassiker „13 Stühle“ mitwirkte und später in die USA auswanderte. Mein weiterer Archivbestand zu diesem thema finden Sie hier: www.geschriebene-geschichte.de

Ende diesen Jahres entwickelte sich noch eine weitere schöne Zusammenarbeit. Nachdem ich im Jahr 2006 bereits an den DVD-Erstveröffentlichungen der Filmreihen „Lausbubengeschichten“ und „Die Lümmel von der ersten Bank“ mitgearbeitet habe, hat sich diese Zusammenarbeit mit einer neuen Firma für eine Neuauflage der Filme auf DVD wiederholt. Wie schon beim letzten Mal habe ich Material aus meiner Privatsammlung zur Verfügung gestellt. Außerdem habe ich zu den Beiheften der beiden Veröffentlichungen die Texte verfasst, auch wenn sie in der finalen Fassung nicht immer ganz genau mein Wortlaut sind. Mit diesen Filmen bin ich aufgewachsen, weshalb diese Mitwirkung für mich etwas Besonderes ist.

Ende des Jahres kam es noch zu einem Gespräch mit Nicky Amann, die in „Meister Eder und sein Pumuckl“ in der Folge „Der Wollpullover“ das Mädchen gespielt hat. Das Gespräch habe ich aufgezeichnet. Ich hoffe, dass ich es bald als Text- und Videofassung veröffentlichen kann.

In diesem Jahr hat sich der Wunsch verfestigt, meine private Webseite www.sebastian-kuboth.de neu zu strukturieren. Vor 10 Jahren hatte ich ein tolles Design, zu dem ich ggf. zurückkehren werde. Neben der Optik ist aber auch die große Frage, wie ich die Auflistung meiner Tätigkeiten und Projekte strukturiere, damit es übersichtlich und logisch aufgebaut ist.

Ich hoffe nichts Wichtiges vergessen zu haben. Wie es im kommenden Jahr weitergehen wird, weiss ich leider nicht. Die Veränderungen werden weiter gehen. So wird es wohl einen Umzug geben, sodass ich nicht weiss, wie es mit meinen München-Projekte weitergehen wird. Dies bezieht sich in erster Linie auf das Digitalisieren und auf die Drehort-Führungen. Das Digitalisieren werde ich versuchen auch nach dem Umzug in der neuen Region anzubieten, ggf. kann ich München als Arbeitsstandort weiter beibehalten – so ist es zumindest im Moment geplant. Familiär und auch beruflich werden das wohl größere Belastungen werden. Der Rest muss sich entwickeln. In diesem Sinne hoffe ich, dass es weiterhin positiv weitergeht, besser muss es nicht immer werden, ich bin nur froh wenn ich das Erreichte erhalten kann, weiterhin mit dem was ich tue glücklich bin, damit genug Geld generiere und am Ende nicht nur dem Geld hinterherlaufen muss, um auch weiterhin die Dinge tun zu können, die mir am Herzen liegen.

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Es tut sich viel. Hier der Eintrag.

Februar 16, 2009

Eigentlich sollte ich hier viel regelmäßiger schreiben. Vielleicht werde ich da in Zukunft etwas zuverlässiger. Privat hat sich bei mir einiges getan: Ich bin seit Januar bzw. Februar selbstständig und habe aus diesem Grund jetzt mehr Zeit für meine Projekte. Endlich kann ich wieder leben und das tut richtig, richtig gut.

Mein Hauptprojekt ist noch immer http://www.tv-kult.com. Mit der Seite geht es immer weiter voran und die Erfolge sind sichtbar.

Kein Halt in Freimann ist noch immer nicht fertig. Ich warte seit einem halben Jahr, dass das Hörspiel fertig geschnitten wird. Wann und wie das Ganze dann veröffentlicht wird, steht noch in den sternen. Releaseparty usw. ist bis aufs Weitere verschoben worden.

Bei punkrocknews.de tut sich gar nichts, da ich erst noch jemand brauche, der mir die Seite programmiert. Aber viel könnte ich an der Seite eh nicht machen, da mich tv-kult.com redaktionell voll auslastet.

Bei Alex und Storchi passiert auch nichts. Mal schauen wann ich da wieder etwas mache.

Für http://www.mindcrushers.de habe ich bisher noch nichts gemacht bzw. machen können. Ist aber weiterhin in der Planung. Dafür schreibe ich an einem Hörspielskript, da indirekt mit den mindscrushers zu tun hat.

Bei http://www.alogino.de hat sich dafür wieder einiges getan. Ich habe zusammen mit Denis (Programmierer bei TV-Kult) eine Webseite für den Verlag gebastelt, bald gibt es die Aufnahmen für das zweite große Hörspiel des Verlages. Damit habe ich aber nichts zu tun, was Skript usw. angeht. Dort werden ggf. einige großartige Sprecher mitwirken. Auf der Webseite gibt es seit kurzem auch die Möglichkeit, nicht nur Hörproben der fertigen Hörspiele runter zu laden, sondern auf der Startseite stehen jetzt ganze Hörspielepisoden zum Download zur Verfügung. Alle paar Wochen ein anderes. In der Warteschlange stehen bisher diverse Episoden aus „Die Isar-Hunde-Bande“ (Buch: Gerhard Acktun, ich habe bei einem Hörspiel mitgesprochen) und aus „Fische im Wasser“ (Buch: Sebastian Kuboth). Außerdem das Kurzhörspiel „Keine Lust auf Sehnsucht von Gerhard Acktun. Auch dort habe ich eine ganz kleine Rolle übernommen.

Für 2009 plane ich noch zwei größere Hörspiele, die ich schreiben möchte. Eines für Alogino, eines für die Mindcrushers. Wann und ob ich dazu komme, kann ich noch nicht sagen. Aber ich werde einfach jede Woche mir ein paar Stunden Zeit dafür nehmen müssen.

Ich bin dann mal weg…

Februar 28, 2008

…virtuell gesehen. Ich ziehe nämlich um, respektive bin es schon. Nun sitze ich hier in einer kahlen Wohnung, nur noch der PC steht im Raum – man setzt schließlich Prioritäten – und nun wird auch dieser ausgeschaltet und mitgenommen. Weit weit weg, in die Marschallstraße (ca. 500 m von hier) geht es, noch immer im schönen Schwabing, dafür in einem neuen Leben. Ich freu mich drauf! Vor Januar wird man wohl online nichts mehr von mir hören. Danach gehts wieder richtig rund. Und ich hoffe, danach schaffe ich es, euch etwas regelmäßiger auf dem Laufenden zu halten.