Archive for the ‘Drehorte-Muenchen’ Category

Es geht weiter voran

Dezember 31, 2016

Das zurückliegende Jahr war eine geradlinige Fortsetzung des Jahres 2015. Das Pendeln bestimmte weiterhin den Arbeitsrhythmus und funktionierte weiterhin gut. Im neuen Jahr wird dann weniger gependelt, dafür bleibe ich dann jeweils etwas länger in München zum Ausgleich. Die familiäre Situation wird sich zum Jahreswechsel wieder ein wenig ändern, sodass ich nun auch bei der Familie verstärkt an meinen Projekten arbeiten und gleichzeitig auch langsam wieder mich den Projekten widmen kann, die noch kein, wenig oder gar kein Profit bringen.

Für die Arbeit bei der Familie habe ich inzwischen eine Räumlichkeit zur Verfügung, die ich nutzen kann. Eine größere Lagerfläche/Bürofläche, ist auf Dauer noch nötig. In den letzten 1,5 Jahren habe ich begonnen meine Handschriften für mein Archiv zur Familie auszulagern, während die Dokumente, Handschriften usw. mit denen ich handel, weiterhin in München zu lagern. Wahrscheinlich wird dies dauerhaft auch aus München raus kommen, aber das wird sich in den nächsten Monaten oder 1-2 Jahren entscheiden.
Soweit es gesellsachftlich, politisch und wirtschaftlich einigermaßen ruhig/stabil bleibt und die Gesundheit weiterhin erhalten bleibt, sehe ich sehr positiv in die Zukunft. Einzige Baustelle bleibt die Strukturierung und das Setzen von Prioritäten was die Projekte und Standorte angeht.

Mein Hauptprojekt ist inzwischen der Handel mit alten Handschriften und Dokumenten geworden. Ich konnte dieses Standbein weiter ausbauen und es läuft sehr gut, wobei es viel Platz braucht, das viele Material einzulagern und auszuwerten. Eingekauft sind die Sachen schnell, verkauft leider nicht so schnell. Aber die Grundlage die ich mir in den letzten Jahren erarbeitet habe, ist sehr gut und lässt auf eine weitere positive Entwicklung im neuen Jahr hoffen.

Mein Digitalisierungs-Service in München (www.digitalisieren-muenchen.de) und in Pforzheim (www.digitalisieren-pforzheim.de) läuft weiterhin gut, wobei ein kleiner Rückgang der Aufträge zu verzeichnen ist. Es gibt aber weiterhin viele Anfragen in München. In Pforzheim gibt es nun auch deutlich mehr Anfragen als im vergangenen Jahr.

Die Drehort-Führungen laufen weiterhin hervorragend. Auch in den Medien sind die Führungen weiter präsent. Das erste Halbjahr 2017 ist schon wieder fast ausgebucht. Die Winterpause genieße ich zwar im Moment, doch wird es mir auch wieder viel Freude bereitne, wenn es ab März wieder los geht, auch wenn das mehr Termine und mehr (hoffenltich nicht allzugroßen) Stress zur Folge hat.

Nebenher habe ich wieder begonnen verstärkt an meinem Handschriftenarchiv zu arbeiten. Zwar viel zu wenig noch, doch im neuen Jahr wird sich das hoffentlich ändern. Kleine Früchte trägt dieses Projekt weiterhin. So diente mein Archiv als Quelle zu einen Beitrag im „Hans Fallada Jahrbuch“, welches dieses Jahr erschienen ist. In diese Richtung soll es in Zukunft weiter gehen.

Die oben erwähnten weiteren Projekte, an denen ich wieder mehr arbeiten möchte sind in erster Linie meine Film-Webseite www.deutsche-filme.com, an der ich schon in den letzten Wochen wieder mehr gemacht habe. Dies soll sich im neuen Jahr fortsetzen. Ebenso die Seite zu meinem Handschriftenarchiv www.geschriebene-geschichte.de mit Zitaten aus alten Briefen und Tagebüchern, an der ich dieses Jahr auch schon immer mal wieder was gemacht habe. Hinzu kommt noch die Seite www.buehnenarchiv.de, die aktuell noch kaum ausgebaut ist. Dafür liegt mir zu diesem Thema viel bislang unveröffentlichtes Material vor.
Das Schöne ist, dass ich diese drei Seiten hervorragend mit meinem Archiv und auch untereinander verknüpfen kann, weil ich dort viel Material einpflege, welches aus meinem Archiv stammt.

Meine Hörspiel-Projekte, darunter auch die Neuauflage der Hatschipuh-Hörspiele, liegen aktuell noch auf Eis, werden aber auch weiter fortgesetzt. Das muss aber dann erst noch der Alltag im neuen Jahr zeigen, ob genug Zeit für diese Projekte vorhanden ist. Und noch wichtiger: Ob genug Geld übrig ist, denn die Produktionen kosten naturgemäß Geld.

Die Online-Magazine www.punkrocknews.de und www.tv-kult.com laufen weiterhin auf Sparflamme bzw. liegen teilweise auf Eis. Auch hier soll es im kleinen Rahmen weiter gehen, sobald es die Zeit erlaubt. Hier sind eventuelle Mitarbeiter ein Hauptfaktor, denn diese Seiten leben von selbstgeschriebenen Texten. Mal sehen, was ich hier in den nächsten Monaten (oder erst Jahren) wieder neu aufbauen kann.

Ein neues Projekt ist ein Transkribtions-Service, der u.a. unter www.transkribieren-muenchen.de zu finden sein wird. Die Webseite ist noch nicht fertig, dafür aber schon länger Visitenkarten, die ich schon oft weitergegeben habe. Mal sehen, wie dieses Projekt im Laufe der Zeit anläuft.

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Sicherung des Erreichten, neue Prioritäten und Umorientierungen

Dezember 31, 2014

Auch mit dem Jahr 2014 bin ich sehr zufrieden, auch wenn es einige Verschiebungen der Prioritäten gab und manche Projekte vernachlässigt werden mussten. Familiär gab es wunderschöne Entwicklungen (jedoch auch einige traurige Sterbefälle), die meinen bisherigen Alltag und die Arbeitsstrukturen total umkrempelten.

Das in meinen Augen wichtigste und vielversprechendste Projekt ist weiterhin mein Handschriftenarchiv mit der dazugehörigen Webseite www.geschriebene-geschichte.de. Das Geschäftsprinzip dahinter funktioniert, jedoch sind die Anfragen noch gering und die Ausgaben sehr hoch, sodass ich in diesem Jahr von außen gezwungen wurde, das Projekt neu zu strukturieren, um Gewinne zu erzielen. Das Abtippen und Archivieren der Dokumente ist leider erst einmal in den Hintergrund geraten. Das Archiv besteht weiterhin und wird auch noch erweitert, jedoch mit stark gebremsten Kräften. Ich hoffe, dass ich diesen wichtigen Bereich in absehbarer Zeit mit gleichem Tempo und vielleicht mit personeller Verstärkung wieder fortsetzen können werde. Nicht zuletzt, weil die Massen Briefe und Tagebücher, die ich eingelagert habe und die noch nicht gesichtet sind, weiterhin wachsen.

Stattdessen liegt die Priorität im Moment darin, mit dem „Beifang“ (also Dokumente, die nicht den Kern meiner Archivarbeit betreffen) gewinnbringend zu verkaufen. Um hier klare Grenzen zu haben, musste ich in diesem Zusammenhang neu überdenken, wo die Kernkompetenz in meinem Archiv liegen soll. Bisher habe ich alles gesammelt, was interessante Inhalte haben könnte, egal ob für Heimatforscher, Familienforscher oder Wissenschaftler. Nun konzentriere ich mich erst einmal auf privat geschriebene Briefe, Tagebücher und ähnliche Texte. Denn gerade private Texte sind unverfälscht, damit authentisch und spannend. Anwaltsschreiben, Firmenbriefe und ähnliches versuche ich deshalb zu verkaufen. So auch beispielsweise Ansichtskarten (auch welche mit seltenen Motiven) oder Poesiealben, die ich lange Zeit für mein Archiv sammelte. Meine Verkäufe tätige ich über ebay (Seit Ende des Jahres habe ich dort auch einen „Shop“ eingerichtet: http://stores.ebay.de/tacitus58), amazon und seit neustem auch bei militaria321. Auf Dauer plane ich auch auf meiner Archivseite ein eigenes Warenangebot zu erstellen. Inzwischen gehören diese Verkäufe zu meinen Haupteinnahmequellen.

Das zweite wichtige Standbein sind weiterhin meine Drehort Führungen (www.drehorte-muenchen.de), die im Jahr 2014 wieder sehr gefragt waren und ich Mühe hatte im Dezember ohne zusätzliche Termine in die Winterpause zu kommen. Schon zu Beginn des Jahres gab es tolle Fernseh- und Radioberichte mit mir oder über mich. Ein Fernsehbeitrag wurde noch unzählige Male im Bayrischen Rundfunk wiederholt. Leider ging dabei etwas unter, dass ich Führungen anbiete, aber mehr Aufträge hätte ich sowieso nicht bewältigen können.

Das dritte wichtige Standbein ist weiterhin mein Digitalisierungsservice, den ich in München anbiete und der im Internet unter www.digitalisieren-muenchen.de erreichbar ist. Auch hier hatte ich alle Hände voll zu tun.

Vernachlässigen muss ich weiterhin leider den kreativen Bereich. Der zweite Teil von „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner“ (www.ignaz-aschenbrenner.de) befindet sich weiterhin in Arbeit. Ich habe dieses Jahr zwar wieder neue Aufnahmen gemacht, jedoch nicht viel und wie es weiter geht, kann ich noch nicht sagen. Es hängt sehr von der Zeit und auch von den Finanzen ab. Aufgrund geringer Verkäufe muss ich dieses Projekt hinten anstellen, da es sehr teuer ist und im Gegenzug nur wenig Einnahmen generiert werden können.

Mit der Neuauflage der „Hatschipuh“-Hörspielreihe (www.hatschipuh.de) musste ich ebenso pausieren, das ist aber ein Projekt, das in jeden Fall weitergeführt wird. Die Verkäufe sind zwar überschaubar, aber stabil und regelmäßig.

Zu Beginn des Jahres hat sich dafür bei einem anderen Hörspiel-Projekt ein bisschen was getan. Wie schon im letzten Beitrag angekündigt, war geplant, mein Punkrock-Hörspiel „Kein Halt in Freimann“ auf MC zu veröffentlichen, was Anfang des Jahres auch umgesetzt wurde. Mehr Informationen dazu auf www.kein-halt-in-freimann.de

Das Online-Magazin www.tv-kult.com läuft inzwischen auf Sparflamme, wird aber weiterhin existieren. Ebenso www.punkrocknews.de – es ist aber nicht auszuschließen, dass ich bei einen der beiden Magazinen bei Gelegenheit wieder Gas gebe. Ich denke aber nicht, da es schwer ist mit solchen Seiten und einer kleinen Mannschaft viel zu bewirken.

Zu allen anderen in früheren Beiträgen erwähnten Projekten, die ich heute nicht erwähnt habe, gibt es keine Neuigkeiten.

Lediglich bei www.deutsche-filme.com hat sich dieses Jahr was getan. Ich habe im Herbst einige Erweiterungen eingebaut, sowie Kurzkritiken geschrieben. Nachdem bei den eben erwähnten Online-Magazinen auch das Kritiken-Schreiben auf Eis gelegt wurde, kann ich diese Tätigkeit zumindest im kleinen Rahmen noch auf der Filmseite weiterhin betreiben. Außerdem ist einer meine Archiv/Sammeltätigkeiten das Sammeln von Briefen, Tagebüchern, allgemeine Unterlagen und im Idealfall ganzer Nachlässe von Schauspielern. Das kann ich wunderbar mit diesem Projekt verbinden. Ich hoffe auch in naher Zukunft weiterhin an der Seite arbeiten zu können.

In diesem Zusammenhang kann ich von zwei tollen Neuerwerbungen in diesem Jahr berichten. Ich habe neben vielen anderen tollen Tagebüchern und Dokumenten zwei interessante Schauspieler-Nachlässe erwerben können. Der eine stammt vom UFA-Kameramann Karl Hasselmann und beinhaltet viel Material, darunter auch Material aus der Stummfilmzeit. Ein weiterer Nachlass den ich in den USA gekauft habe ist der Nachlass der UFA-Schauspielerin Inge List, die u.a. im Rühmann-Klassiker „13 Stühle“ mitwirkte und später in die USA auswanderte. Mein weiterer Archivbestand zu diesem thema finden Sie hier: www.geschriebene-geschichte.de

Ende diesen Jahres entwickelte sich noch eine weitere schöne Zusammenarbeit. Nachdem ich im Jahr 2006 bereits an den DVD-Erstveröffentlichungen der Filmreihen „Lausbubengeschichten“ und „Die Lümmel von der ersten Bank“ mitgearbeitet habe, hat sich diese Zusammenarbeit mit einer neuen Firma für eine Neuauflage der Filme auf DVD wiederholt. Wie schon beim letzten Mal habe ich Material aus meiner Privatsammlung zur Verfügung gestellt. Außerdem habe ich zu den Beiheften der beiden Veröffentlichungen die Texte verfasst, auch wenn sie in der finalen Fassung nicht immer ganz genau mein Wortlaut sind. Mit diesen Filmen bin ich aufgewachsen, weshalb diese Mitwirkung für mich etwas Besonderes ist.

Ende des Jahres kam es noch zu einem Gespräch mit Nicky Amann, die in „Meister Eder und sein Pumuckl“ in der Folge „Der Wollpullover“ das Mädchen gespielt hat. Das Gespräch habe ich aufgezeichnet. Ich hoffe, dass ich es bald als Text- und Videofassung veröffentlichen kann.

In diesem Jahr hat sich der Wunsch verfestigt, meine private Webseite www.sebastian-kuboth.de neu zu strukturieren. Vor 10 Jahren hatte ich ein tolles Design, zu dem ich ggf. zurückkehren werde. Neben der Optik ist aber auch die große Frage, wie ich die Auflistung meiner Tätigkeiten und Projekte strukturiere, damit es übersichtlich und logisch aufgebaut ist.

Ich hoffe nichts Wichtiges vergessen zu haben. Wie es im kommenden Jahr weitergehen wird, weiss ich leider nicht. Die Veränderungen werden weiter gehen. So wird es wohl einen Umzug geben, sodass ich nicht weiss, wie es mit meinen München-Projekte weitergehen wird. Dies bezieht sich in erster Linie auf das Digitalisieren und auf die Drehort-Führungen. Das Digitalisieren werde ich versuchen auch nach dem Umzug in der neuen Region anzubieten, ggf. kann ich München als Arbeitsstandort weiter beibehalten – so ist es zumindest im Moment geplant. Familiär und auch beruflich werden das wohl größere Belastungen werden. Der Rest muss sich entwickeln. In diesem Sinne hoffe ich, dass es weiterhin positiv weitergeht, besser muss es nicht immer werden, ich bin nur froh wenn ich das Erreichte erhalten kann, weiterhin mit dem was ich tue glücklich bin, damit genug Geld generiere und am Ende nicht nur dem Geld hinterherlaufen muss, um auch weiterhin die Dinge tun zu können, die mir am Herzen liegen.

Gebremste Projekte, weitere Ideen und viele Fortschritte

Dezember 31, 2012

Das zurückliegende Jahr war wieder einmal voller Ereignisse und spannender Projekte. Leider aber auch unerfüllten Zielen, die weiter auf sich warten ließen. Das kleine Tonstudio – nennen wir es lieber Aufnahmemöglichkeit in den eigenen Wänden – hat recht lange gedauert, sodass ich in diesem Jahr die Aufnahmen für mein neues Hörspielprojekt leider noch nicht aufnehmen konnte. Dafür ist es jetzt weitestgehend fertig und die ersten eigenen Aufnahmen sind im Kasten. Sobald ich eine Rückmeldung habe, ob alles in Ordnung ist, geht es im Januar mit den weiteren Aufnahmen voran. Eigene Aufnahmemöglichkeiten zu haben ist jedenfalls schon einmal sehr praktisch, sodass ich nun schneller und flexibler aufnahmen kann.

Bei dem Hörspielprojekt handelt es sich um die zweite Folge von „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner“, was ich vor einem Jahr veröffentlicht habe und das sehr positive Reaktionen hervor gebracht hat. In den Jahren 2011 und 2012 habe ich zwei neue Geschichten verfasst, die ich ursprünglich als Folge 2 und Folge 3 veröffentlichen wollte. Ich habe mich jedoch dazu entschlossen, die beiden Geschichten zusammen als Folge 2 zu veröffentlichen um wieder eine für den Konsumenten günstige Doppel-CD produzieren zu können. Die Aufnahmen werden – soweit ich meine Wunschsprecher alle zusammen bekomme – 2013 durchgeführt, die Veröffentlichung spätestens 2014, soweit nichts dazwischen kommt.

Schon im ersten Quartal des neuen Jahres werden zwei neue Folgen der Neuauflage der beliebten Hörspielserie „Hatschipuh“ von mir veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die Folgen 6 und 7, die parallel veröffentlicht werden. Denn die Geschichten gehören zusammen und erzählen die Begebenheiten, die auch im Kinofilm zu sehen sind. Mehr Informationen dazu gibt es bald auf www.hatschipuh.net

Mein aktuelles Lieblingsprojekt habe ich bereits im vergangenen Jahr hier vorgestellt. Es handelt sich um mein Brief- und Tagebucharchiv, welches ich u.a. auf der Internetseite www.geschriebene-geschichte.de auswerte. Innerhalb eines Jahres konnte ich das Archiv maßgeblich erweitern und unzählige spannende Dokumente finden. Aktuell habe ich knapp 10.000 eingetragene Briefe und Dokumente, sowie noch einmal knapp 100.000 Dokumente die noch gesichtet werden müssen. Inzwischen konnte ich Zitate und Dokumente finden, von denen ich im vergangenen Jahr nur träumen konnte. Besonderheiten waren in diesem Jahr Funde wie die knapp zwanzig Briefe der Schauspielerin Greta Schröder („Nosferatu“), sowie Briefe die die Revolution 1848 beschreiben, einen Brief mit einem Erlebnisbericht vom Brand der Semperoper in Dresden und Briefe aus dem familiären Umfeld von Gerhart Hauptmann. Wer sich einen Eindruck von dem Archiv verschaffen möchte, der schaut einfach auf die oben verlinkte Seite. Einen Beitrag von mir mit weiteren schönen Beispielen findet sich auf der Seite der Agentur Karl Höffkes.

Im Zusammenhang mit meinem Tonstudio bin ich auf die Idee gekommen, Hörbücher aus den Brief- und Tagebuchzitaten zu machen. Wann hier das erste Hörbuch erscheint, kann ich noch nicht sagen. Ich habe diesbezüglich noch keinen festen Zeitplan.

Ein weiteres Herzensprojekt ist im Zusammenhang mit meinem Briefarchiv entstanden. In den alten Unterlagen haben sich sehr viele wunderschöne alte Gedichte, Märchen und weitere Besonderheiten in dieser Richtung gefunden. Ich plane auch hier ein eigenständiges Projekt, diesmal in Form eines Märchenbuches, das ich ebenfalls in diesem und nächsten Jahr in Angriff nehmen möchte. Auch hier halte ich mich zurück mit konkreten Zeitplänen.

Weiterhin biete ich meine Drehort-Führungen durch München an, die weiterhin hervorragend laufen. Die Anfragen werden immer mehr und ich hoffe im neuen Jahr wieder allen Anfragen gerecht werden zu können.

Ein weiteres neues Projekt, das seit Anfang des Jahres unglaublich gut läuft, ist das Digitalisieren von alten Videokassetten. Im Jahr 2010 habe ich mir die Ausrüstung dazu besorgt, um meine eigenen Videos zu digitalisieren und auf alten Bändern nach Schätzen zu suchen. Mittlerweile kriege ich wöchentlich mehrere Anfragen dafür und auch hier bin ich sehr gut beschäftigt. Meine Technik erweitere ich regelmäßig und mittlerweile kann ich schon sehr viele Formate in guter Qualität digitalisieren.

Ein weiteres Projekt, das in diesem Fall von außen gebremst wurde, ist mein Online-Magazin www.tv-kult.com. Seit ca. zwei Jahren ist ein Relaunch in Arbeit, das noch immer nicht fertig ist. Der Grund dafür ist, dass ich inzwischen keinen Programmierer mehr für das Projekt habe. Ich hoffe in absehbarer Zeit einen fähigen Programmierer zu finden, damit ich mit diesem Projekt weiter komme und auch andere Webseite auf einen besseren technischen Stand bringen kann.

Mein zweites Online-Magazin www.punkrocknews.de ist ebenfalls noch in betrieb und läuft auch recht gut. Ich habe viele Schreiber, die zwar nicht alle zuverlässig sind, aber es kommen monatlich einige Beiträge zusammen, sodass wir stets auf dem Laufenden sind.

Die Tatsache, dass das Relaunch von TV-Kult nicht voran schreitet, hat ich dazu bewogen eine alte Wesbeite, die ich viele Jahre mit viel Herzblut betrieben habe, wieder ins Netz zu stellen: www.deutsche-filme.com. Ursprünglich habe ich die Seite aus dem Netz genommen weil sie ab 2009 langsam in TV-Kult.com überfließen sollte. Aufgrund des fehlenden Programmierers habe ich die Seite nun wieder ins Netz gestellt und erweitere sie in unregelmäßigen Abständen.

Ich hoffe kein Projekt in dieser Auflistung vergesse zu haben. Kleine Projekte und Ideen habe ich aber reichlich, sodass sicher noch einiges im neuen Jahr aufkommen wird, was hier noch nicht erwähnt wurde. Ich hoffe sehr, dass ich den eingeschlagenen Weg so weiterführen kann und es mehr Fortschritte als Rückschläge im kommenden Jahr geben wird.

„Ignaz Aschenbrenner“ & „Geschriebene Geschichte“: Vollendungen, Beständigkeiten und große Pläne

Dezember 31, 2011

Wieder ist ein Jahr vorbei und ich muss sagen, dass das Jahr 2011 für mich viel zu bieten hatte und es aus diesem Grund nicht schnell – wie man es oft meint – vorbei ging. Das liegt einfach daran, dass ich viel gemacht und erlebt habe. Daran sind natürlich auch diverse Projekte von mir schuld. Aber eins nach dem anderen…

Mein neues Hörspiel „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner“ konnte ich wie geplant aber nicht ganz ohne Komplikationen und Verzögerungen noch in diesem Jahr fertig stellen. Pünktlich zu Weihnachten wurde es am 23. Dezember veröffentlicht und kam bisher sehr gut an. Auch ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, denn ich konnte es weitestgehend so umsetzen, wie ich mir das Hörspiel vorgestellt habe. Mehr Informationen zu dem Hörspiel finden Sie auf www.ignaz-aschenbrenner.de.

Für die Zukunft habe ich geplant, aus der Geschichte eine Serie zu machen. In meinem letzten Eintrag hatte ich angekündigt, dass ich in diesem Jahr bereits die Aufnahmen für die zweite Folge tätigen möchte. Dies ist zum Teil tatsächlich schon geschehen: Im Frühjahr wurden die ersten Aufnahmen für Folge 2 aufgezeichnet. Die ersten im Studio waren wie bereits 2009 die Sprecher Sepp Gneißl und Hans Wannenwetsch. Die Aufnahmen Ende des Jahres waren lange geplant, jedoch wurde sie aus zeitlichen Gründen erst einmal verschoben. Das Skript für Folge 2 ist bereits vollendet. Ich hoffe, dass es klappt, dass ich im Jahr 2012 dann die restlichen Tonspuren aufzeichnen kann.

Ein weiteres Hörspielprojekt, das ich bereits erwähnt habe, ist der indirekte Nachfolger von „Kein Halt in Freimann“. Es soll keine Fortsetzung, sondern ein eigenständiges Hörspiel werden, das wie bereits „Kein Halt in Freimann“ in der Punkszene spielt und mit Punkmusik ausgestattet ist. Dieses Projekt spukt schon seit 2009 in meinem Kopf herum, jedoch weiß ich nicht, ob es zu einer Umsetzung kommt. Wenn ja, dann wird es noch dauern. Sobald ich die Zeit und die Muse habe, werde ich das Skript dazu aufsetzen. Ob das Projekt umgesetzt wird, steht noch in den Sternen. Es ist jedenfalls schön zu sehen, dass das Thema „Punkhörspiel“ weiterhin interessant bleibt, so wurde auch in diesem Jahr mehrfach über „Kein Halt in Freimann“ berichtet.

Ein weiteres Hörspielprojekt ist die Neuveröffentlichung der Kinderhörspielreihe „Hatschipuh„. Wie angekündigt sind im vergangenen Jahr zwei weitere Folgen erschienen. Für den Spätsommer/Herbst war eigentlich eine Jubiläums-CD geplant, denn die Figur Hatschipuh wurde 25 Jahre alt. Diese CD ist weiterhin in Arbeit und wird im Frühjahr 2012 erscheinen und wird einige Besonderheiten beinhalten. Anschließend soll es dann mit der regulären Serie weiter gehen. Ob und wie viele Folgen 2012 erscheinen werden, kann ich an dieser Stelle jedoch noch nicht sagen. Erst einmal möchte ich mich auf die Jubiläums-CD konzentrieren.

Ein ganz neues Projekt, das mir unheimlich viel Spaß macht und das besonders spannend ist, fiel mir im Laufe des Jahres in den Schoß. Es begann damit, dass ich einige alte Sachen von mir aus meiner Heimat nach München holte. Dazu gehörte meine Briefmarkensammlung, die ich mir nach Jahren mal wieder angeschaut habe. In Verbindung mit dem kommenden Finanzchaos habe ich mich ein wenig mit diversen Sammelgebieten informiert und bin auf ein eher wertloses aber für mich besonders interessantes Thema gestoßen: Briefe. Ich merkte, dass ich die Inhalte von alten Briefen viel viel spannender finde, als die Marken, die drauf kleben. Es handelt sich hier schließlich um Unikate und authentische Dokumente aus ihrer Zeit. Die meisten Briefinhalte sind zwar (zumindest für die meisten Menschen) weitestgehend belanglos, aber man findet dann doch immer wieder spannende und zeitgeschichtlich hoch relevante Aussagen, die helfen, die damalige Zeit besser zu verstehen. Irgendwann kam ich dann auf die Idee aus dem privaten Interesse, das es zu Beginn war, ein Projekt zu machen. Das Ergebnis ist die Seite Geschrieben Geschichte (www.geschriebene-geschichte.de) – dort veröffentliche ich Zitate aus alten Briefen und Dokumenten und versuche natürlich die Persönlichkeitsrechte der Verfasser und deren eventuellen Nachkommen zu wahren. Das Ergebnis ist unheimlich spannend. Ich bin mir sicher, dass es sich hier um ein außergewöhnliches Projekt mit unheimlich vielen Möglichkeiten handelt. Dies möchte ich im neuen Jahr weiter forcieren.

Meine Drehort-Führungen biete ich weiterhin an und sie verliefen im vergangenen Jahr wieder sehr gut. Zum Ende des Jahres gab es wieder einen größeren Pressebericht über die Führungen, was für einen enormen Anstieg der sowieso schon großen Nachfrage gesorgt hat. Ich hoffe, das Projekt im neuen Jahr weiterhin meistern zu können, damit ich allen Anfragen gerecht werde.

Meine beiden Magazine www.tv-kult.com und www.punkrocknews.de werden weiterhin gepflegt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier habe ich zum Glück einige gute Mitarbeiter, die mir viel Arbeit abnehmen. In Bezug auf TV-Kult.com war für dieses Jahr auch viel geplant, was hoffentlich im neuen Jahr dann vollendet wird.

Wie Sie sehen: Ich bin alles andere als untätig und habe viele Pläne. Von daher hoffe ich, dass das neue Jahr mir keine großen Steine in den Weg legen wird, damit ich meine Vorhaben weiter umsetzen kann. Ich hoffe sehr, dass die Ergebnisse Ihnen gefallen werden.

Auf ein neues Jahr

Dezember 31, 2010

Seit meinem letzten Eintrag ist schon wieder ein ganzes Jahr vergangen… Aus diesem Grund hier wieder ein neuer Zwischenstand:

Mein diesjähriges Hauptprojekt war das Hörspiel „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner„, das ich bereits im Januar unter den Arbeitstitel „Ignatz“ erwähnt habe. Nachdem ich in der ersten Jahreshälfte bis zum Herbst das Skript zu diesem Hörspiel fertig geschrieben habe, konnte ich gegen Ende des Jahres die restlichen Aufnahmen einsprechen. Zu hören sind unter anderem Hansi Kraus, Winfried Frey, Hans Stadlbauer, Felix Nottensteiner, Petra Auer, Balbina Brauel, Gerhard Acktun, Claudia Burges und Julia Urban. Im kommenden Jahr wird das Hörspiel geschnitten und gemischt und ich hoffe, dass ich es Ende 2011 veröffentlichen werde. Wenn es mir die Zeit und die Finanzen erlauben, werde ich im Verlauf des nächsten Jahres an mindestens einer weiteren „Ignaz“-Geschichte arbeiten, um diese direkt zur VÖ zum 1. Teil einsprechen zu lassen. Aber erst einmal sehen, was die Zeit bringt. Mehr Details zu diesem Hörspiel werde ich bei Gelegenheit ins Netz stellen.

Die Neuveröffentlichung der „Hatschipuh„-Hörspiele waren bisher sehr erfolgreich und kam bei den Kunden sehr gut an. Ich denke es hat sich ausgezahlt, viel Herzblut in die CD-Gestaltung zu stecken. Insgesamt sind drei Folgen bisher auf CD erhältlich. Für das kommenden Jahr sind mindestens zwei weitere CDs eingeplant.

Weiterhin gehe ich mit den Ideen zu meinem neuen Punk-Hörspiel schwanger. Mehr dazu, wenn es konkret etwas gibt. Es ist in jeden Fall weiterhin für die nächsten Jahre eingeplant.

Ansonsten arbeite ich weiterhin an meinen Projekten http://www.tv-kult.com, http://www.punkrocknews.de und http://www.drehorte-muenchen.de. Die Drehort-Touren sind in diesem Jahr weiterhin sehr gut gelaufen. Das Interesse ist trotz Rückgang der Medienberichten stabil bzw. sogar ein wenig steigend und mein Fachwissen über die Produktionen und den Drehorten wird auch immer mehr. Das Feedback der Tour-Besucher ist entsprechend positiv. Ich hoffe, dass dies auch im kommenden Jahr so weiter gehen wird. TV-Kult wird außerdem auch immer erfolgreicher und auch hier habe ich für das kommende Jahr viel geplant. Aber erst einmal abwarten, was die Zeit bringen wird.

Neues Jahr, neue Pläne

Januar 8, 2010

Nachdem ich den wohl angenehmsten Jahreswechsel (vorweihnachtszeit bis heute) seit Jahren erleben durfte, wird es wieder einmal Zeit für einen kleinen Zwischenstand.

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag geschrieben habe, konnte ich im Herbst mein langjähriges Hörspielprojekt Kein Halt in Freimann endgültig abhaken. Mittlwerweile sind auch die Folgearbeiten wie Promotion usw. erledigt, sodass ich mich jetzt wieder auf andere Dinge konzentrieren kann. Darunter fällt natürlich auch ein Kein Halt in Freimann Nachfolgeprojekt, das ebenfalls einen Bezug zur Punkmusikhaben soll, aber dieses Projekt steht im Moment noch etwas hinten an – es wird sicher noch 1-2 Jahre dauern, bis es dazu konkret etwas zu sagen gibt.

Für 2010 plane ich im Moment zwei Hörspiel-Projekte. Das wäre einerseits die Neuauflage der 80er-Jahre-Hörspielreihe Hatschipuh, was ich gerade zusammen mit Gerhard Acktun vom Alogino Hörbuchverlag arrangiere, andererseits ist das ein neues bayrisches Hörspiel mit dem Arbeitstitel Ignatz. Bereits Anfang Dezember 2009 war ich zusammen mit den bayrischen Volksschauspielern Sepp Gneißl und Hans Wannenwetsch im Studio, um die ersten Aufnahmen dafür zu tätigen.

Natürlich habe ich noch weitere Ideen für neue Projekte, aber alles zu seiner Zeit. Abgesehen von den beiden Projekten wird es in diesem Jahr sicher noch 1-2 weitere Hörspiele vom Alogino Hörbuchverlag geben, an denen ich unter Umständen auch in gewisser Weise mitarbeiten werde.

Weiterhin biete ich meine Drehort-Touren durch München an. Diese erfreuen sich größter Beliebtheit und mittlerweile bin ich gut damit beschäftigt, Filminteressierte durch München zu führen und mit Hintergrundinformationen und Anekdoten zu unterhalten. Auch dieses Projekt möchte ich im neuen Jahr weiter ausbauen.

Ansonsten beschäftige ich mich weiterhin tagtäglich mit meinen Online-Magazinen http://www.tv-kult.com und http://www.punkrocknews.de

Drehort-Touren durch München

Mai 19, 2009

Im Zuge meiner neugewonnenen Selbstständigkeit bin ich auf die Idee gekommen, mein Wissen und meine Leidenschaft zu nutzen, um in München Drehort-Touren anzubieten. Unter www.drehorte-muenchen.de kann sich jeder ab sofort seine individuelle Drehort-Tour zusammenstellen lassen. Ob es Monaco Franze ist, Kir Royal, Die Hausmeisterin, München 7 oder Die Lümmel von der ersten Bank – zu all diesen Produktionen und natürlich noch vielen mehr habe ich viel zu erzählen.

Jede Tour wird ganz nach den Wünschen der Auftraggeber ausgerichtet. Für alle, die eine ausgefallene Geburtstagsüberraschung suchen, erstelle ich auch gerne Gutscheine.