Archive for Dezember 2013

Ein durchweg erfolgreiches und schönes Jahr liegt hinter mir

Dezember 31, 2013

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und ich kann zufrieden darauf zurück blicken. Ich beginne in meiner diesjährigen Rückschau direkt mit den erfolgreichen Projekten.

Beginnen wir mit meinen Drehort-Führungen, die dieses Jahr so gut verliefen wie nie zuvor. Das hängt damit zusammen, dass ich wegen diesem Projekt gleich zwei Fernsehauftritte im Bayrischen Rundfunk hatte („Wir in Bayern“ und „LaVita“). Auch im Radio war ich wieder zu hören. Die Anfragen für die Führungen stiegen enorm an (und es war vorher schon viel los), sodass ich auf Monate hinweg ausgebucht war und im neuen Jahr wird das nicht anders werden. Mir machen die Führungen weiterhin sehr viel Spaß, auch wenn es manchmal fast etwas viel ist. Aber ich muss da einfach Grenzen setzen, um Familie und andere Projekte nicht zu vernachlässigen.

Das zweite Projekt, das sehr gut läuft und viel Freude bereitet ist meine Dienstleistung www.digitalisieren-muenchen.de – fast pausenlos habe ich Aufträge hier liegen und in München spricht es sich offenbar schnell herum, dass ich alte Bänder digitalisiere. Inzwischen habe ich meine Ausrüstung schon stark

Mein Lieblingsprojekt bleibt weiterhin mein Handschriftenarchiv, das ich auf www.geschriebene-geschichte.de im Netz präsentiere. Das wächst weiterhin an und bereitet große Freude. Die Besucherzahlen sind inzwischen deutlich angestiegen. Als Geschäftsmodell funktioniert das Projekt noch nicht so gut, dafür habe ich durch das Projekt eine neue Geschäftsidee entwickelt. In den zahlreichen Papiernachlässen befinden sich viele Dinge, die ich selbst nicht benötige wie Bücher, Broschüren, Ansichtskarten, Zigarettenschachteln usw. die ich über ebay und amazon verkaufe um so die Unkosten die das Archiv verursachen in gewissen Rahmen wieder auszugleichen. Dieses Weiterverkaufen macht mir auch sehr viel Spaß und das werde ich im neuen Jahr weiter forcieren. Aus dem vor einem Jahr 10.000 eingetragenen Briefen und Ansichtskarten/Postkarten sind inzwischen 15877 (stand jetzt) Eintragungen geworden. Nicht eingetragen liegen geschätzt 200.000 bis 300.000 Dokumente hier. Tagebücher sind es inzwischen auch schon ca. 400 Stück.

Im Kreativen Bereichen geht es dafür eher bescheiden voran. Ich habe in diesem Jahr zwar ein paar Audioaufnahmen für den zweiten Teil von „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner“ (das Skript ist schon länger fertig) tätigen können, doch die Wichtigsten Aufnahmen fehlen noch. Die werde ich – soweit es die Zeit erlaubt – im kommenden Jahr aufzeichnen, damit ich diese Fortsetzung in den nächsten 1-2 Jahren noch veröffentlichen kann. Wobei das inzwischen keine Priorität mehr hat, einfach weil die Hörspiele kaum Einnahmen generieren und sich die Projekte aus wirtschaftlicher Sicht nicht lohnen. Da an den Hörspielen viel Herzblut hängt, werde ich das vorerst nicht aufgeben. Zumal die Reaktionen der Hörer allesamt gut bis sehr gut sind. Mehr Informationen zum Hörspiel gibt es auf http://www.ignaz-aschenbrenner.de

Im Rahmen dieser Aufzeichnungen habe ich den Sprechern auch einige Briefzitate aus meinem Handschriftenarchiv aufnehmen lassen. Hieraus werde ich bei Gelegenheit auch ein eigenes kleines Projekt entwickeln.

Auch die Neuauflage von Hatschipuh wird weiter vorangetrieben, auch wenn es ein langsameres Tempo angenommen hat. Die Reaktionen der Kunden sind aber allesamt gut und auch die Verkäufe sind ganz beachtlich, nur leider findet das hauptsächlich über amazon statt, sodass kaum Geld für mich als Produzenten übrig bleibt. Dieses Jahr habe ich endlich die 6. Folge von Hatschipuh veröffentlicht. Kommendes Jahr kommt dann noch die dazugehörige 7. Folge dazu. 2. Quartal 2014 oder 2015 werden dann Folge 8 und 9 dazu kommen, soweit es die Zeit und das Geld erlaubt. Um die Verkäufe direkt über mich anzukurbeln, haben wir eine Hatschipuh Heft-Reihe ins Leben gerufen. Das erste Heft ist bereits fertig und wird gratis dazugelegt, wenn man CDs direkt über www.hatschipuh.net bestellt.

Im Hörspielbereich tut sich noch etwas. Mein Punkrock-Hörspiel „Kein Halt in Freimann“, das ich 2009 heraus gebracht habe, wird im neuen Jahr erstmals auf MC veröffentlicht. Mehr dazu auf http://www.kein-halt-in-freimann.de

Das im letzten Jahr angekündigte Märchenbuch ist weiterhin in Arbeit. Ich sammle kräftig alte selbst geschriebene Märchen und Gedichte um dieses Projekt in den nächsten Jahren ggf. realisieren zu können. Hier gibt es aber weiterhin keinen Zeitdruck.

Das Online-Magazin www.tv-kult.com existiert auch weiterhin. Das vor langer Zeit geplante Relaunch ist nicht voran geschritten. Das Projekt wird trotzdem durch viele Leute noch am Leben gehalten und es bereitet weiterhin viel Spaß. Die Zahlen sind leider stark zurück gegangen, aber noch schaffe ich es, dass es kein Minusprojekt wird. Da ich es bereits (in leicht anderer Form) seit 2001 betreibe, werde ich das Projekt natürlich nicht so schnell aufgeben.

Mit www.punkrocknews.de schaut es ähnlich aus. Es läuft weiterhin, jedoch sind die zahlen nicht so gut. Auch die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter ist nicht so gut, was auch meine Motivation oft sinken lässt. Aber es ist ein schönes kompaktes Magazin, das Spaß bereitet und auch im nächsten Jahr weitergeführt wird.

Im letzten Jahr habe ich von der Neuauflage eines alten Herzensprojekt berichtet, nämlich von www.deutsche-filme.com – auch diese Seite wurde in diesem Jahr weiter gepflegt, wenn auch nur im geringen Maße. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich daran auch weiter basteln. Das Gleiche gilt für weitere kleine Projekte von mir wie www.buehnenarchiv.de (seit 2012), www.deutsches-ausland.de (seit 2011 – von 2003 bis ca. 2005 unter deutsche-minderheiten.de im Netz), www.rosl-mayr.de (seit 2009), www.hansi-kraus.de (seit 2002) und www.napoleon-und-die-deutschen.de (seit 2013). Ich hoffe ich habe nichts vergessen.

Im neuen Jahr warten auf privater Ebene neue schöne Herausforderungen auf mich. Deswegen ist es schwer zu sagen wie es mit den Projekten weiter geht. Konzentrieren muss ich mich natürlich auf die Projekte die Geld ins Haus bringen. Mal sehen wies wird. Ich freue mich drauf. Nicht ohne Sorgen und Ängste (nicht zuletzt aufgrund von politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen), aber auch mit viel Mut und Zuversicht.

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