Pendeln, Wirtschaften und Bewahren

Dezember 31, 2015

Wieder geht ein Jahr zu Ende und es hat sich viel getan, irgendwie ist aber dann doch vieles gleich geblieben, besonders was meine Projekte angeht. Privat gab es wieder familiäre Veränderungen und einen Umzug, der auch meine Arbeitsweise stark verändert hat. Denn nun muss ich pendeln. Und das nicht täglich, sondern ich fahre wöchentlich für 2-4 Tage nach München, die restlichen Tage bin ich bei der Familie, von dort aus kann ich aber auch einen Teil meiner Projekte pflegen. Ich konnte nicht einschätzen, wie es mit dem Pendeln laufen würde und vorallem auch mit der finanziellen Belastung. Es klappt aber bisher besser als gedacht, nur der Abschied von der Familie ist jede Woche aufs Neue schwer. Dennoch liegt es mir sehr als Zwilling diese Abwechslung im Alltag zu haben, mal ein paar Tage in Ruhe durcharbeiten zu können und verschiedene Leben leben zu können. Ich hoffe nur, dass es weiterhin so gut klappt, wobei Dauerhaft noch Veränderungen dazu kommen werden müssen. So brauche ich für meinen Handschriften-Handel sowie das Handschriften-Archiv auf Dauer eine größere Lagerfläche. In München habe ich zwar mehr Platz, die besseren Archivgüter dort zu lagern ist mir aber zu riskant, zumal die Preise in München auch deutlich höher sind. Deshalb habe ich schon große Teile umgelagert. Ein besonderes Auge habe ich außerdem noch auf die wirtschaftlichen und politischen Welt-Entwicklungen, denn auch in dieser Hinsicht kann sich sehr schnell sehr viel tun, was dann auch direkte Auswirkungen auf meine Projekte und meine Mittel haben wird. Von daher hoffe ich auf ein friedliches und stabiles Jahr 2016.

Mein Handschriftenarchiv wird im Moment leider stark vernachlässig. Das wird wahrscheinlich etwas besser werden, aber die Priorität liegt weiterhin auf meinen anderen Projekten, die Geld einbringen. Dennoch schaffe ich es, immer wieder spannende Zeitdokumente zu beschaffen und auch ab und zu immer mal welche auszuwerten, abzutippen und zu katalogisieren. Dazu gehören z.B. Nachlässe zu den Künstlern Fritz Köhler (Maler), Carl Busse (Schriftsteller), weitere deutsche Briefe aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg, ein Teilnachlass von Ernst von Redern, eine Handschrift mit einem Zeitzeugenbericht zur Belagerung Danzigs im Jahr 1813, zahlreiche Dokumente von Friedrich Pflughaupt, meist in Bezug auf die Filmfirma von Carl Froehlich, ein Teilnachlass von Hans Tiefenbach u.a. mit einer Rosa Luxemburg-Briefabschrift (mir ist noch unbekannt, ob es diesen Text noch im Originalen gibt bzw. ob er in irgendwelchen Archiven existiert), Briefe von deutschen Auswanderern aus dem 19. Jahrhundert, Briefe aus den Kriegen 1866 und 1870/71, weitere Tagebücher aus dem Krieg 1870/71, viele Briefe zur Revolution 1848, allgemein sehr viele private Briefe und Tagebücher, oft aus der Zeit des 2. Weltkriegs usw. usw. Seit diesem Jahr hat www.geschriebene-geschichte.de einen eigenen YouTube-Kanal. Dort habe ich mit den eingesprochenen Brief/Tagebuchtexten (die ich ursprünglich als Hörbuch veröffentlichten wollten, jedoch würde das noch lange dauern, bis ich dazu komme) kleine Videos geschnitten, die das Gesprochene veranschaulichen. Außerdem habe ich mit Theodor Schmidt aus Berlin (www.theo-liest.de) eine Staffel mit YouTube-Videos produziert. In diesen Videos berichten wir über unsere Archive, über alte Handschriften und welche spannenden Begebenheiten es in diesem Zusammenhang gibt. Sobald wir uns mal wieder sehen und wir Zeit und Lust haben, gibt es weitere Videos.

Der Handel mit alten Handschriften und Dokumenten läuft sehr gut und darauf konzentriere ich mich am meisten (zusammen mit den in den beiden kommenden Absätzen genannten Projekten). Dabei hat sich ergeben, dass ich anders verkaufe als viele andere, ich konzentriere mich bei den Dokumenten auf die Orte und Namen in der Produktbeschreibung, damit es interessierte Heimat- und Familienforscher finden und erwerben können. Also von der Grundidee das, was ich mit meinem Handschriftenarchiv vor habe. Nur dass man direkt die Originalen Dokumente kaufen kann, die für mein eigeens Archiv nicht so wichtig sind. Ich bin scheinbar wohl auch der einzige, der so ausgiebig mit Poesiealben handelt (inzwischen habe ich über 100 Stück im Angebot – insgesamt biete ich in meinem ebay-Shop inzwischen fast 1600 Artikel ). Ich tippe dann alle Autoren der Einträge ab, die Namen, Jahreszahlen usw. und sehr oft finden sich Interessierte, die gerne diese Poesiealben erwerben. Ähnlich verhält es sich mit Hochzeitszeitungen, Bierzeitungen, sonstige Festschriften, Familienstammbücher, Stammbäume, Lebensläufe usw. usw.

Weiterhin laufen meine Drehort-Führungen sehr sehr gut. Es gab auch wieder einige Presse/Rundfunk/Internet-Erwähnungen/Wiederholungen, einen TV-Auftritt Anfang des Jahres und einen wunderschönen Radiobericht Ende des Jahres, sodass die Anfrage ungebrochen ist. Das wird wohl auch so bleiben, ich hoffe nur, dass die Wartezeit für die Interessenten nicht immer größer wird. Das Schönste ist aber, die positiven Reaktionen der Teilnehmer mitzubekommen und zu erfahren, welche Freude man den Leuten damit macht. Mehr auf www.drehorte-muenchen.de

Ebenso stabil in meiner Top 3 der Projekte ist mein Digitalisierungs-Service (www.digitalisieren-muenchen.de), der in München weiterhin sehr gut läuft. Ich habe inzwischen versucht ihn auch im badischen Raum anzubieten, ein paar Aufträge gab es schon, aber nahezu alle Anfragen kommen weiterhin aus München, was mich neben den Führungen beruflich weiterhin fest an München bindet. Der Vorteil an diesem Projekt ist, dass ich Aufträge mit ins Büro bei der Familie nehmen kann.

Auf die restlichen Projekte gehe ich dieses Jahr nicht weiter ein, weil sie eine nur kleine Rolle spielen aktuell. Meine Hörspielprojekte liegen im Moment komplett brach. Mit Hatschipuh will ich recht bald weiter machen, www.punkrocknews.de liegt ebenfalls brach, www.tv-kult.com läuft auf Sparflamme weiter, jedoch tut sich da aktuell etwas, sodass es ggf. bald wieder voran geht. www.deutsche-filme.com ist noch ein Herzensprojekt, das ich auch weiterführe, sobald ich die Zeit dazu habe – zumal ich passende Dokumente und Nachlässe von Schauspielern und Filmleuten in meinem Archiv habe und diese wunderbar für das Projekt auswerten kann. Erst heute kam ein Tagebuch eines UFA-Kameramanns bei mir an, das sich ideal dafür eignet. Die Umstrukturierung meiner private Webseite muss auch auf sich warten. Die Pläne sind wie im vergangenen Jahr, jedoch ist bei einer Absicherung der Festplatte der Rohbau der neuen Seite verloren gegangen. Was nicht schlimm ist, weil sich der Rohbau auf eine alte Webseite stützte, ich muss nur neu überlegen wie ich übersichtlich alle Tätigkeiten und Projekte auf die Webseite setzen kann. Alles zu seiner Zeit.

Sicherung des Erreichten, neue Prioritäten und Umorientierungen

Dezember 31, 2014

Auch mit dem Jahr 2014 bin ich sehr zufrieden, auch wenn es einige Verschiebungen der Prioritäten gab und manche Projekte vernachlässigt werden mussten. Familiär gab es wunderschöne Entwicklungen (jedoch auch einige traurige Sterbefälle), die meinen bisherigen Alltag und die Arbeitsstrukturen total umkrempelten.

Das in meinen Augen wichtigste und vielversprechendste Projekt ist weiterhin mein Handschriftenarchiv mit der dazugehörigen Webseite www.geschriebene-geschichte.de. Das Geschäftsprinzip dahinter funktioniert, jedoch sind die Anfragen noch gering und die Ausgaben sehr hoch, sodass ich in diesem Jahr von außen gezwungen wurde, das Projekt neu zu strukturieren, um Gewinne zu erzielen. Das Abtippen und Archivieren der Dokumente ist leider erst einmal in den Hintergrund geraten. Das Archiv besteht weiterhin und wird auch noch erweitert, jedoch mit stark gebremsten Kräften. Ich hoffe, dass ich diesen wichtigen Bereich in absehbarer Zeit mit gleichem Tempo und vielleicht mit personeller Verstärkung wieder fortsetzen können werde. Nicht zuletzt, weil die Massen Briefe und Tagebücher, die ich eingelagert habe und die noch nicht gesichtet sind, weiterhin wachsen.

Stattdessen liegt die Priorität im Moment darin, mit dem „Beifang“ (also Dokumente, die nicht den Kern meiner Archivarbeit betreffen) gewinnbringend zu verkaufen. Um hier klare Grenzen zu haben, musste ich in diesem Zusammenhang neu überdenken, wo die Kernkompetenz in meinem Archiv liegen soll. Bisher habe ich alles gesammelt, was interessante Inhalte haben könnte, egal ob für Heimatforscher, Familienforscher oder Wissenschaftler. Nun konzentriere ich mich erst einmal auf privat geschriebene Briefe, Tagebücher und ähnliche Texte. Denn gerade private Texte sind unverfälscht, damit authentisch und spannend. Anwaltsschreiben, Firmenbriefe und ähnliches versuche ich deshalb zu verkaufen. So auch beispielsweise Ansichtskarten (auch welche mit seltenen Motiven) oder Poesiealben, die ich lange Zeit für mein Archiv sammelte. Meine Verkäufe tätige ich über ebay (Seit Ende des Jahres habe ich dort auch einen „Shop“ eingerichtet: http://stores.ebay.de/tacitus58), amazon und seit neustem auch bei militaria321. Auf Dauer plane ich auch auf meiner Archivseite ein eigenes Warenangebot zu erstellen. Inzwischen gehören diese Verkäufe zu meinen Haupteinnahmequellen.

Das zweite wichtige Standbein sind weiterhin meine Drehort Führungen (www.drehorte-muenchen.de), die im Jahr 2014 wieder sehr gefragt waren und ich Mühe hatte im Dezember ohne zusätzliche Termine in die Winterpause zu kommen. Schon zu Beginn des Jahres gab es tolle Fernseh- und Radioberichte mit mir oder über mich. Ein Fernsehbeitrag wurde noch unzählige Male im Bayrischen Rundfunk wiederholt. Leider ging dabei etwas unter, dass ich Führungen anbiete, aber mehr Aufträge hätte ich sowieso nicht bewältigen können.

Das dritte wichtige Standbein ist weiterhin mein Digitalisierungsservice, den ich in München anbiete und der im Internet unter www.digitalisieren-muenchen.de erreichbar ist. Auch hier hatte ich alle Hände voll zu tun.

Vernachlässigen muss ich weiterhin leider den kreativen Bereich. Der zweite Teil von „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner“ (www.ignaz-aschenbrenner.de) befindet sich weiterhin in Arbeit. Ich habe dieses Jahr zwar wieder neue Aufnahmen gemacht, jedoch nicht viel und wie es weiter geht, kann ich noch nicht sagen. Es hängt sehr von der Zeit und auch von den Finanzen ab. Aufgrund geringer Verkäufe muss ich dieses Projekt hinten anstellen, da es sehr teuer ist und im Gegenzug nur wenig Einnahmen generiert werden können.

Mit der Neuauflage der „Hatschipuh“-Hörspielreihe (www.hatschipuh.de) musste ich ebenso pausieren, das ist aber ein Projekt, das in jeden Fall weitergeführt wird. Die Verkäufe sind zwar überschaubar, aber stabil und regelmäßig.

Zu Beginn des Jahres hat sich dafür bei einem anderen Hörspiel-Projekt ein bisschen was getan. Wie schon im letzten Beitrag angekündigt, war geplant, mein Punkrock-Hörspiel „Kein Halt in Freimann“ auf MC zu veröffentlichen, was Anfang des Jahres auch umgesetzt wurde. Mehr Informationen dazu auf www.kein-halt-in-freimann.de

Das Online-Magazin www.tv-kult.com läuft inzwischen auf Sparflamme, wird aber weiterhin existieren. Ebenso www.punkrocknews.de – es ist aber nicht auszuschließen, dass ich bei einen der beiden Magazinen bei Gelegenheit wieder Gas gebe. Ich denke aber nicht, da es schwer ist mit solchen Seiten und einer kleinen Mannschaft viel zu bewirken.

Zu allen anderen in früheren Beiträgen erwähnten Projekten, die ich heute nicht erwähnt habe, gibt es keine Neuigkeiten.

Lediglich bei www.deutsche-filme.com hat sich dieses Jahr was getan. Ich habe im Herbst einige Erweiterungen eingebaut, sowie Kurzkritiken geschrieben. Nachdem bei den eben erwähnten Online-Magazinen auch das Kritiken-Schreiben auf Eis gelegt wurde, kann ich diese Tätigkeit zumindest im kleinen Rahmen noch auf der Filmseite weiterhin betreiben. Außerdem ist einer meine Archiv/Sammeltätigkeiten das Sammeln von Briefen, Tagebüchern, allgemeine Unterlagen und im Idealfall ganzer Nachlässe von Schauspielern. Das kann ich wunderbar mit diesem Projekt verbinden. Ich hoffe auch in naher Zukunft weiterhin an der Seite arbeiten zu können.

In diesem Zusammenhang kann ich von zwei tollen Neuerwerbungen in diesem Jahr berichten. Ich habe neben vielen anderen tollen Tagebüchern und Dokumenten zwei interessante Schauspieler-Nachlässe erwerben können. Der eine stammt vom UFA-Kameramann Karl Hasselmann und beinhaltet viel Material, darunter auch Material aus der Stummfilmzeit. Ein weiterer Nachlass den ich in den USA gekauft habe ist der Nachlass der UFA-Schauspielerin Inge List, die u.a. im Rühmann-Klassiker „13 Stühle“ mitwirkte und später in die USA auswanderte. Mein weiterer Archivbestand zu diesem thema finden Sie hier: www.geschriebene-geschichte.de

Ende diesen Jahres entwickelte sich noch eine weitere schöne Zusammenarbeit. Nachdem ich im Jahr 2006 bereits an den DVD-Erstveröffentlichungen der Filmreihen „Lausbubengeschichten“ und „Die Lümmel von der ersten Bank“ mitgearbeitet habe, hat sich diese Zusammenarbeit mit einer neuen Firma für eine Neuauflage der Filme auf DVD wiederholt. Wie schon beim letzten Mal habe ich Material aus meiner Privatsammlung zur Verfügung gestellt. Außerdem habe ich zu den Beiheften der beiden Veröffentlichungen die Texte verfasst, auch wenn sie in der finalen Fassung nicht immer ganz genau mein Wortlaut sind. Mit diesen Filmen bin ich aufgewachsen, weshalb diese Mitwirkung für mich etwas Besonderes ist.

Ende des Jahres kam es noch zu einem Gespräch mit Nicky Amann, die in „Meister Eder und sein Pumuckl“ in der Folge „Der Wollpullover“ das Mädchen gespielt hat. Das Gespräch habe ich aufgezeichnet. Ich hoffe, dass ich es bald als Text- und Videofassung veröffentlichen kann.

In diesem Jahr hat sich der Wunsch verfestigt, meine private Webseite www.sebastian-kuboth.de neu zu strukturieren. Vor 10 Jahren hatte ich ein tolles Design, zu dem ich ggf. zurückkehren werde. Neben der Optik ist aber auch die große Frage, wie ich die Auflistung meiner Tätigkeiten und Projekte strukturiere, damit es übersichtlich und logisch aufgebaut ist.

Ich hoffe nichts Wichtiges vergessen zu haben. Wie es im kommenden Jahr weitergehen wird, weiss ich leider nicht. Die Veränderungen werden weiter gehen. So wird es wohl einen Umzug geben, sodass ich nicht weiss, wie es mit meinen München-Projekte weitergehen wird. Dies bezieht sich in erster Linie auf das Digitalisieren und auf die Drehort-Führungen. Das Digitalisieren werde ich versuchen auch nach dem Umzug in der neuen Region anzubieten, ggf. kann ich München als Arbeitsstandort weiter beibehalten – so ist es zumindest im Moment geplant. Familiär und auch beruflich werden das wohl größere Belastungen werden. Der Rest muss sich entwickeln. In diesem Sinne hoffe ich, dass es weiterhin positiv weitergeht, besser muss es nicht immer werden, ich bin nur froh wenn ich das Erreichte erhalten kann, weiterhin mit dem was ich tue glücklich bin, damit genug Geld generiere und am Ende nicht nur dem Geld hinterherlaufen muss, um auch weiterhin die Dinge tun zu können, die mir am Herzen liegen.

Ein durchweg erfolgreiches und schönes Jahr liegt hinter mir

Dezember 31, 2013

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und ich kann zufrieden darauf zurück blicken. Ich beginne in meiner diesjährigen Rückschau direkt mit den erfolgreichen Projekten.

Beginnen wir mit meinen Drehort-Führungen, die dieses Jahr so gut verliefen wie nie zuvor. Das hängt damit zusammen, dass ich wegen diesem Projekt gleich zwei Fernsehauftritte im Bayrischen Rundfunk hatte („Wir in Bayern“ und „LaVita“). Auch im Radio war ich wieder zu hören. Die Anfragen für die Führungen stiegen enorm an (und es war vorher schon viel los), sodass ich auf Monate hinweg ausgebucht war und im neuen Jahr wird das nicht anders werden. Mir machen die Führungen weiterhin sehr viel Spaß, auch wenn es manchmal fast etwas viel ist. Aber ich muss da einfach Grenzen setzen, um Familie und andere Projekte nicht zu vernachlässigen.

Das zweite Projekt, das sehr gut läuft und viel Freude bereitet ist meine Dienstleistung www.digitalisieren-muenchen.de – fast pausenlos habe ich Aufträge hier liegen und in München spricht es sich offenbar schnell herum, dass ich alte Bänder digitalisiere. Inzwischen habe ich meine Ausrüstung schon stark

Mein Lieblingsprojekt bleibt weiterhin mein Handschriftenarchiv, das ich auf www.geschriebene-geschichte.de im Netz präsentiere. Das wächst weiterhin an und bereitet große Freude. Die Besucherzahlen sind inzwischen deutlich angestiegen. Als Geschäftsmodell funktioniert das Projekt noch nicht so gut, dafür habe ich durch das Projekt eine neue Geschäftsidee entwickelt. In den zahlreichen Papiernachlässen befinden sich viele Dinge, die ich selbst nicht benötige wie Bücher, Broschüren, Ansichtskarten, Zigarettenschachteln usw. die ich über ebay und amazon verkaufe um so die Unkosten die das Archiv verursachen in gewissen Rahmen wieder auszugleichen. Dieses Weiterverkaufen macht mir auch sehr viel Spaß und das werde ich im neuen Jahr weiter forcieren. Aus dem vor einem Jahr 10.000 eingetragenen Briefen und Ansichtskarten/Postkarten sind inzwischen 15877 (stand jetzt) Eintragungen geworden. Nicht eingetragen liegen geschätzt 200.000 bis 300.000 Dokumente hier. Tagebücher sind es inzwischen auch schon ca. 400 Stück.

Im Kreativen Bereichen geht es dafür eher bescheiden voran. Ich habe in diesem Jahr zwar ein paar Audioaufnahmen für den zweiten Teil von „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner“ (das Skript ist schon länger fertig) tätigen können, doch die Wichtigsten Aufnahmen fehlen noch. Die werde ich – soweit es die Zeit erlaubt – im kommenden Jahr aufzeichnen, damit ich diese Fortsetzung in den nächsten 1-2 Jahren noch veröffentlichen kann. Wobei das inzwischen keine Priorität mehr hat, einfach weil die Hörspiele kaum Einnahmen generieren und sich die Projekte aus wirtschaftlicher Sicht nicht lohnen. Da an den Hörspielen viel Herzblut hängt, werde ich das vorerst nicht aufgeben. Zumal die Reaktionen der Hörer allesamt gut bis sehr gut sind. Mehr Informationen zum Hörspiel gibt es auf http://www.ignaz-aschenbrenner.de

Im Rahmen dieser Aufzeichnungen habe ich den Sprechern auch einige Briefzitate aus meinem Handschriftenarchiv aufnehmen lassen. Hieraus werde ich bei Gelegenheit auch ein eigenes kleines Projekt entwickeln.

Auch die Neuauflage von Hatschipuh wird weiter vorangetrieben, auch wenn es ein langsameres Tempo angenommen hat. Die Reaktionen der Kunden sind aber allesamt gut und auch die Verkäufe sind ganz beachtlich, nur leider findet das hauptsächlich über amazon statt, sodass kaum Geld für mich als Produzenten übrig bleibt. Dieses Jahr habe ich endlich die 6. Folge von Hatschipuh veröffentlicht. Kommendes Jahr kommt dann noch die dazugehörige 7. Folge dazu. 2. Quartal 2014 oder 2015 werden dann Folge 8 und 9 dazu kommen, soweit es die Zeit und das Geld erlaubt. Um die Verkäufe direkt über mich anzukurbeln, haben wir eine Hatschipuh Heft-Reihe ins Leben gerufen. Das erste Heft ist bereits fertig und wird gratis dazugelegt, wenn man CDs direkt über www.hatschipuh.net bestellt.

Im Hörspielbereich tut sich noch etwas. Mein Punkrock-Hörspiel „Kein Halt in Freimann“, das ich 2009 heraus gebracht habe, wird im neuen Jahr erstmals auf MC veröffentlicht. Mehr dazu auf http://www.kein-halt-in-freimann.de

Das im letzten Jahr angekündigte Märchenbuch ist weiterhin in Arbeit. Ich sammle kräftig alte selbst geschriebene Märchen und Gedichte um dieses Projekt in den nächsten Jahren ggf. realisieren zu können. Hier gibt es aber weiterhin keinen Zeitdruck.

Das Online-Magazin www.tv-kult.com existiert auch weiterhin. Das vor langer Zeit geplante Relaunch ist nicht voran geschritten. Das Projekt wird trotzdem durch viele Leute noch am Leben gehalten und es bereitet weiterhin viel Spaß. Die Zahlen sind leider stark zurück gegangen, aber noch schaffe ich es, dass es kein Minusprojekt wird. Da ich es bereits (in leicht anderer Form) seit 2001 betreibe, werde ich das Projekt natürlich nicht so schnell aufgeben.

Mit www.punkrocknews.de schaut es ähnlich aus. Es läuft weiterhin, jedoch sind die zahlen nicht so gut. Auch die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter ist nicht so gut, was auch meine Motivation oft sinken lässt. Aber es ist ein schönes kompaktes Magazin, das Spaß bereitet und auch im nächsten Jahr weitergeführt wird.

Im letzten Jahr habe ich von der Neuauflage eines alten Herzensprojekt berichtet, nämlich von www.deutsche-filme.com – auch diese Seite wurde in diesem Jahr weiter gepflegt, wenn auch nur im geringen Maße. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich daran auch weiter basteln. Das Gleiche gilt für weitere kleine Projekte von mir wie www.buehnenarchiv.de (seit 2012), www.deutsches-ausland.de (seit 2011 – von 2003 bis ca. 2005 unter deutsche-minderheiten.de im Netz), www.rosl-mayr.de (seit 2009), www.hansi-kraus.de (seit 2002) und www.napoleon-und-die-deutschen.de (seit 2013). Ich hoffe ich habe nichts vergessen.

Im neuen Jahr warten auf privater Ebene neue schöne Herausforderungen auf mich. Deswegen ist es schwer zu sagen wie es mit den Projekten weiter geht. Konzentrieren muss ich mich natürlich auf die Projekte die Geld ins Haus bringen. Mal sehen wies wird. Ich freue mich drauf. Nicht ohne Sorgen und Ängste (nicht zuletzt aufgrund von politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen), aber auch mit viel Mut und Zuversicht.

Gebremste Projekte, weitere Ideen und viele Fortschritte

Dezember 31, 2012

Das zurückliegende Jahr war wieder einmal voller Ereignisse und spannender Projekte. Leider aber auch unerfüllten Zielen, die weiter auf sich warten ließen. Das kleine Tonstudio – nennen wir es lieber Aufnahmemöglichkeit in den eigenen Wänden – hat recht lange gedauert, sodass ich in diesem Jahr die Aufnahmen für mein neues Hörspielprojekt leider noch nicht aufnehmen konnte. Dafür ist es jetzt weitestgehend fertig und die ersten eigenen Aufnahmen sind im Kasten. Sobald ich eine Rückmeldung habe, ob alles in Ordnung ist, geht es im Januar mit den weiteren Aufnahmen voran. Eigene Aufnahmemöglichkeiten zu haben ist jedenfalls schon einmal sehr praktisch, sodass ich nun schneller und flexibler aufnahmen kann.

Bei dem Hörspielprojekt handelt es sich um die zweite Folge von „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner“, was ich vor einem Jahr veröffentlicht habe und das sehr positive Reaktionen hervor gebracht hat. In den Jahren 2011 und 2012 habe ich zwei neue Geschichten verfasst, die ich ursprünglich als Folge 2 und Folge 3 veröffentlichen wollte. Ich habe mich jedoch dazu entschlossen, die beiden Geschichten zusammen als Folge 2 zu veröffentlichen um wieder eine für den Konsumenten günstige Doppel-CD produzieren zu können. Die Aufnahmen werden – soweit ich meine Wunschsprecher alle zusammen bekomme – 2013 durchgeführt, die Veröffentlichung spätestens 2014, soweit nichts dazwischen kommt.

Schon im ersten Quartal des neuen Jahres werden zwei neue Folgen der Neuauflage der beliebten Hörspielserie „Hatschipuh“ von mir veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die Folgen 6 und 7, die parallel veröffentlicht werden. Denn die Geschichten gehören zusammen und erzählen die Begebenheiten, die auch im Kinofilm zu sehen sind. Mehr Informationen dazu gibt es bald auf www.hatschipuh.net

Mein aktuelles Lieblingsprojekt habe ich bereits im vergangenen Jahr hier vorgestellt. Es handelt sich um mein Brief- und Tagebucharchiv, welches ich u.a. auf der Internetseite www.geschriebene-geschichte.de auswerte. Innerhalb eines Jahres konnte ich das Archiv maßgeblich erweitern und unzählige spannende Dokumente finden. Aktuell habe ich knapp 10.000 eingetragene Briefe und Dokumente, sowie noch einmal knapp 100.000 Dokumente die noch gesichtet werden müssen. Inzwischen konnte ich Zitate und Dokumente finden, von denen ich im vergangenen Jahr nur träumen konnte. Besonderheiten waren in diesem Jahr Funde wie die knapp zwanzig Briefe der Schauspielerin Greta Schröder („Nosferatu“), sowie Briefe die die Revolution 1848 beschreiben, einen Brief mit einem Erlebnisbericht vom Brand der Semperoper in Dresden und Briefe aus dem familiären Umfeld von Gerhart Hauptmann. Wer sich einen Eindruck von dem Archiv verschaffen möchte, der schaut einfach auf die oben verlinkte Seite. Einen Beitrag von mir mit weiteren schönen Beispielen findet sich auf der Seite der Agentur Karl Höffkes.

Im Zusammenhang mit meinem Tonstudio bin ich auf die Idee gekommen, Hörbücher aus den Brief- und Tagebuchzitaten zu machen. Wann hier das erste Hörbuch erscheint, kann ich noch nicht sagen. Ich habe diesbezüglich noch keinen festen Zeitplan.

Ein weiteres Herzensprojekt ist im Zusammenhang mit meinem Briefarchiv entstanden. In den alten Unterlagen haben sich sehr viele wunderschöne alte Gedichte, Märchen und weitere Besonderheiten in dieser Richtung gefunden. Ich plane auch hier ein eigenständiges Projekt, diesmal in Form eines Märchenbuches, das ich ebenfalls in diesem und nächsten Jahr in Angriff nehmen möchte. Auch hier halte ich mich zurück mit konkreten Zeitplänen.

Weiterhin biete ich meine Drehort-Führungen durch München an, die weiterhin hervorragend laufen. Die Anfragen werden immer mehr und ich hoffe im neuen Jahr wieder allen Anfragen gerecht werden zu können.

Ein weiteres neues Projekt, das seit Anfang des Jahres unglaublich gut läuft, ist das Digitalisieren von alten Videokassetten. Im Jahr 2010 habe ich mir die Ausrüstung dazu besorgt, um meine eigenen Videos zu digitalisieren und auf alten Bändern nach Schätzen zu suchen. Mittlerweile kriege ich wöchentlich mehrere Anfragen dafür und auch hier bin ich sehr gut beschäftigt. Meine Technik erweitere ich regelmäßig und mittlerweile kann ich schon sehr viele Formate in guter Qualität digitalisieren.

Ein weiteres Projekt, das in diesem Fall von außen gebremst wurde, ist mein Online-Magazin www.tv-kult.com. Seit ca. zwei Jahren ist ein Relaunch in Arbeit, das noch immer nicht fertig ist. Der Grund dafür ist, dass ich inzwischen keinen Programmierer mehr für das Projekt habe. Ich hoffe in absehbarer Zeit einen fähigen Programmierer zu finden, damit ich mit diesem Projekt weiter komme und auch andere Webseite auf einen besseren technischen Stand bringen kann.

Mein zweites Online-Magazin www.punkrocknews.de ist ebenfalls noch in betrieb und läuft auch recht gut. Ich habe viele Schreiber, die zwar nicht alle zuverlässig sind, aber es kommen monatlich einige Beiträge zusammen, sodass wir stets auf dem Laufenden sind.

Die Tatsache, dass das Relaunch von TV-Kult nicht voran schreitet, hat ich dazu bewogen eine alte Wesbeite, die ich viele Jahre mit viel Herzblut betrieben habe, wieder ins Netz zu stellen: www.deutsche-filme.com. Ursprünglich habe ich die Seite aus dem Netz genommen weil sie ab 2009 langsam in TV-Kult.com überfließen sollte. Aufgrund des fehlenden Programmierers habe ich die Seite nun wieder ins Netz gestellt und erweitere sie in unregelmäßigen Abständen.

Ich hoffe kein Projekt in dieser Auflistung vergesse zu haben. Kleine Projekte und Ideen habe ich aber reichlich, sodass sicher noch einiges im neuen Jahr aufkommen wird, was hier noch nicht erwähnt wurde. Ich hoffe sehr, dass ich den eingeschlagenen Weg so weiterführen kann und es mehr Fortschritte als Rückschläge im kommenden Jahr geben wird.

„Ignaz Aschenbrenner“ & „Geschriebene Geschichte“: Vollendungen, Beständigkeiten und große Pläne

Dezember 31, 2011

Wieder ist ein Jahr vorbei und ich muss sagen, dass das Jahr 2011 für mich viel zu bieten hatte und es aus diesem Grund nicht schnell – wie man es oft meint – vorbei ging. Das liegt einfach daran, dass ich viel gemacht und erlebt habe. Daran sind natürlich auch diverse Projekte von mir schuld. Aber eins nach dem anderen…

Mein neues Hörspiel „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner“ konnte ich wie geplant aber nicht ganz ohne Komplikationen und Verzögerungen noch in diesem Jahr fertig stellen. Pünktlich zu Weihnachten wurde es am 23. Dezember veröffentlicht und kam bisher sehr gut an. Auch ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, denn ich konnte es weitestgehend so umsetzen, wie ich mir das Hörspiel vorgestellt habe. Mehr Informationen zu dem Hörspiel finden Sie auf www.ignaz-aschenbrenner.de.

Für die Zukunft habe ich geplant, aus der Geschichte eine Serie zu machen. In meinem letzten Eintrag hatte ich angekündigt, dass ich in diesem Jahr bereits die Aufnahmen für die zweite Folge tätigen möchte. Dies ist zum Teil tatsächlich schon geschehen: Im Frühjahr wurden die ersten Aufnahmen für Folge 2 aufgezeichnet. Die ersten im Studio waren wie bereits 2009 die Sprecher Sepp Gneißl und Hans Wannenwetsch. Die Aufnahmen Ende des Jahres waren lange geplant, jedoch wurde sie aus zeitlichen Gründen erst einmal verschoben. Das Skript für Folge 2 ist bereits vollendet. Ich hoffe, dass es klappt, dass ich im Jahr 2012 dann die restlichen Tonspuren aufzeichnen kann.

Ein weiteres Hörspielprojekt, das ich bereits erwähnt habe, ist der indirekte Nachfolger von „Kein Halt in Freimann“. Es soll keine Fortsetzung, sondern ein eigenständiges Hörspiel werden, das wie bereits „Kein Halt in Freimann“ in der Punkszene spielt und mit Punkmusik ausgestattet ist. Dieses Projekt spukt schon seit 2009 in meinem Kopf herum, jedoch weiß ich nicht, ob es zu einer Umsetzung kommt. Wenn ja, dann wird es noch dauern. Sobald ich die Zeit und die Muse habe, werde ich das Skript dazu aufsetzen. Ob das Projekt umgesetzt wird, steht noch in den Sternen. Es ist jedenfalls schön zu sehen, dass das Thema „Punkhörspiel“ weiterhin interessant bleibt, so wurde auch in diesem Jahr mehrfach über „Kein Halt in Freimann“ berichtet.

Ein weiteres Hörspielprojekt ist die Neuveröffentlichung der Kinderhörspielreihe „Hatschipuh„. Wie angekündigt sind im vergangenen Jahr zwei weitere Folgen erschienen. Für den Spätsommer/Herbst war eigentlich eine Jubiläums-CD geplant, denn die Figur Hatschipuh wurde 25 Jahre alt. Diese CD ist weiterhin in Arbeit und wird im Frühjahr 2012 erscheinen und wird einige Besonderheiten beinhalten. Anschließend soll es dann mit der regulären Serie weiter gehen. Ob und wie viele Folgen 2012 erscheinen werden, kann ich an dieser Stelle jedoch noch nicht sagen. Erst einmal möchte ich mich auf die Jubiläums-CD konzentrieren.

Ein ganz neues Projekt, das mir unheimlich viel Spaß macht und das besonders spannend ist, fiel mir im Laufe des Jahres in den Schoß. Es begann damit, dass ich einige alte Sachen von mir aus meiner Heimat nach München holte. Dazu gehörte meine Briefmarkensammlung, die ich mir nach Jahren mal wieder angeschaut habe. In Verbindung mit dem kommenden Finanzchaos habe ich mich ein wenig mit diversen Sammelgebieten informiert und bin auf ein eher wertloses aber für mich besonders interessantes Thema gestoßen: Briefe. Ich merkte, dass ich die Inhalte von alten Briefen viel viel spannender finde, als die Marken, die drauf kleben. Es handelt sich hier schließlich um Unikate und authentische Dokumente aus ihrer Zeit. Die meisten Briefinhalte sind zwar (zumindest für die meisten Menschen) weitestgehend belanglos, aber man findet dann doch immer wieder spannende und zeitgeschichtlich hoch relevante Aussagen, die helfen, die damalige Zeit besser zu verstehen. Irgendwann kam ich dann auf die Idee aus dem privaten Interesse, das es zu Beginn war, ein Projekt zu machen. Das Ergebnis ist die Seite Geschrieben Geschichte (www.geschriebene-geschichte.de) – dort veröffentliche ich Zitate aus alten Briefen und Dokumenten und versuche natürlich die Persönlichkeitsrechte der Verfasser und deren eventuellen Nachkommen zu wahren. Das Ergebnis ist unheimlich spannend. Ich bin mir sicher, dass es sich hier um ein außergewöhnliches Projekt mit unheimlich vielen Möglichkeiten handelt. Dies möchte ich im neuen Jahr weiter forcieren.

Meine Drehort-Führungen biete ich weiterhin an und sie verliefen im vergangenen Jahr wieder sehr gut. Zum Ende des Jahres gab es wieder einen größeren Pressebericht über die Führungen, was für einen enormen Anstieg der sowieso schon großen Nachfrage gesorgt hat. Ich hoffe, das Projekt im neuen Jahr weiterhin meistern zu können, damit ich allen Anfragen gerecht werde.

Meine beiden Magazine www.tv-kult.com und www.punkrocknews.de werden weiterhin gepflegt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier habe ich zum Glück einige gute Mitarbeiter, die mir viel Arbeit abnehmen. In Bezug auf TV-Kult.com war für dieses Jahr auch viel geplant, was hoffentlich im neuen Jahr dann vollendet wird.

Wie Sie sehen: Ich bin alles andere als untätig und habe viele Pläne. Von daher hoffe ich, dass das neue Jahr mir keine großen Steine in den Weg legen wird, damit ich meine Vorhaben weiter umsetzen kann. Ich hoffe sehr, dass die Ergebnisse Ihnen gefallen werden.

Auf ein neues Jahr

Dezember 31, 2010

Seit meinem letzten Eintrag ist schon wieder ein ganzes Jahr vergangen… Aus diesem Grund hier wieder ein neuer Zwischenstand:

Mein diesjähriges Hauptprojekt war das Hörspiel „Der ewig währende Fluch des Ignaz Aschenbrenner„, das ich bereits im Januar unter den Arbeitstitel „Ignatz“ erwähnt habe. Nachdem ich in der ersten Jahreshälfte bis zum Herbst das Skript zu diesem Hörspiel fertig geschrieben habe, konnte ich gegen Ende des Jahres die restlichen Aufnahmen einsprechen. Zu hören sind unter anderem Hansi Kraus, Winfried Frey, Hans Stadlbauer, Felix Nottensteiner, Petra Auer, Balbina Brauel, Gerhard Acktun, Claudia Burges und Julia Urban. Im kommenden Jahr wird das Hörspiel geschnitten und gemischt und ich hoffe, dass ich es Ende 2011 veröffentlichen werde. Wenn es mir die Zeit und die Finanzen erlauben, werde ich im Verlauf des nächsten Jahres an mindestens einer weiteren „Ignaz“-Geschichte arbeiten, um diese direkt zur VÖ zum 1. Teil einsprechen zu lassen. Aber erst einmal sehen, was die Zeit bringt. Mehr Details zu diesem Hörspiel werde ich bei Gelegenheit ins Netz stellen.

Die Neuveröffentlichung der „Hatschipuh„-Hörspiele waren bisher sehr erfolgreich und kam bei den Kunden sehr gut an. Ich denke es hat sich ausgezahlt, viel Herzblut in die CD-Gestaltung zu stecken. Insgesamt sind drei Folgen bisher auf CD erhältlich. Für das kommenden Jahr sind mindestens zwei weitere CDs eingeplant.

Weiterhin gehe ich mit den Ideen zu meinem neuen Punk-Hörspiel schwanger. Mehr dazu, wenn es konkret etwas gibt. Es ist in jeden Fall weiterhin für die nächsten Jahre eingeplant.

Ansonsten arbeite ich weiterhin an meinen Projekten http://www.tv-kult.com, http://www.punkrocknews.de und http://www.drehorte-muenchen.de. Die Drehort-Touren sind in diesem Jahr weiterhin sehr gut gelaufen. Das Interesse ist trotz Rückgang der Medienberichten stabil bzw. sogar ein wenig steigend und mein Fachwissen über die Produktionen und den Drehorten wird auch immer mehr. Das Feedback der Tour-Besucher ist entsprechend positiv. Ich hoffe, dass dies auch im kommenden Jahr so weiter gehen wird. TV-Kult wird außerdem auch immer erfolgreicher und auch hier habe ich für das kommende Jahr viel geplant. Aber erst einmal abwarten, was die Zeit bringen wird.

Neues Jahr, neue Pläne

Januar 8, 2010

Nachdem ich den wohl angenehmsten Jahreswechsel (vorweihnachtszeit bis heute) seit Jahren erleben durfte, wird es wieder einmal Zeit für einen kleinen Zwischenstand.

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag geschrieben habe, konnte ich im Herbst mein langjähriges Hörspielprojekt Kein Halt in Freimann endgültig abhaken. Mittlwerweile sind auch die Folgearbeiten wie Promotion usw. erledigt, sodass ich mich jetzt wieder auf andere Dinge konzentrieren kann. Darunter fällt natürlich auch ein Kein Halt in Freimann Nachfolgeprojekt, das ebenfalls einen Bezug zur Punkmusikhaben soll, aber dieses Projekt steht im Moment noch etwas hinten an – es wird sicher noch 1-2 Jahre dauern, bis es dazu konkret etwas zu sagen gibt.

Für 2010 plane ich im Moment zwei Hörspiel-Projekte. Das wäre einerseits die Neuauflage der 80er-Jahre-Hörspielreihe Hatschipuh, was ich gerade zusammen mit Gerhard Acktun vom Alogino Hörbuchverlag arrangiere, andererseits ist das ein neues bayrisches Hörspiel mit dem Arbeitstitel Ignatz. Bereits Anfang Dezember 2009 war ich zusammen mit den bayrischen Volksschauspielern Sepp Gneißl und Hans Wannenwetsch im Studio, um die ersten Aufnahmen dafür zu tätigen.

Natürlich habe ich noch weitere Ideen für neue Projekte, aber alles zu seiner Zeit. Abgesehen von den beiden Projekten wird es in diesem Jahr sicher noch 1-2 weitere Hörspiele vom Alogino Hörbuchverlag geben, an denen ich unter Umständen auch in gewisser Weise mitarbeiten werde.

Weiterhin biete ich meine Drehort-Touren durch München an. Diese erfreuen sich größter Beliebtheit und mittlerweile bin ich gut damit beschäftigt, Filminteressierte durch München zu führen und mit Hintergrundinformationen und Anekdoten zu unterhalten. Auch dieses Projekt möchte ich im neuen Jahr weiter ausbauen.

Ansonsten beschäftige ich mich weiterhin tagtäglich mit meinen Online-Magazinen http://www.tv-kult.com und http://www.punkrocknews.de

Kein Halt in Freimann: Das Warten hat ein Ende!

Oktober 13, 2009

Sehr sehr lange durfte ich warten. Drei Jahre nach der geistigen Geburt des Projektes, ist es nun endlich beendet. Letzte Ängste sind natürlich vorhanden, dass im Presswerk noch etwas schief geht, aber auch diesbezüglich habe ich in wenigen Tagen Gewissheit. Veröffentlicht wird das Hörspiel Kein Halt in Freimann in Form einer Doppel-CD (Hörspiel + Soundtrack) offiziell am 25. Oktober und ich bin guter Hoffnung, dass es sich ein wenig verkaufen wird. Die Reaktionen sind bisher alle positiv und das Interesse aus der Punk- bzw. Musikszene ist groß. Eine Wohltat, dieses Projekt nun in jeglicher Form abschließen zu können…. Das fertige Hörspiel kann man ab sofort auch in meinem Warenangebot bestellen. Mehr Informationen zu Kein Halt in Freimann gibt es auf www.kein-halt-in-freimann.de

Eine weitere Baustelle, nämlich punkrocknews.de, hat ebenfalls ein Ende gefunden. Dank Denis, der auch schon TV-Kult.com programmierte, ist punkrocknews.de nun endlich fertig und wird nahezu täglich aktualisiert. Ein weiterer Stein, der vom Herzen fällt… Hier ein Direktlink zum Magazin: www.punkrocknews.de

Ansonsten bin ich im Moment am kämpfen, tagtäglich meine Projekte (allen Voran TV-Kult.com und punkrocknews.de) am laufen zu halten.

Was meine Autorentätigkeiten angeht, gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Die Mindcrushers-Geschichte, die ich Anfang des Jahres angekündigt hatte, hat sich vorerst zerschlagen, dafür greife ich Gerhard Acktun weiterhin bei seinem Alogino-Verlag (www.alogino.de) unter die Arme, soweit es geht.

Ich selbst habe konkret zwei neue Hörspielprojekte im Kopf, die ich 2009/2010 angehen möchte. Eines davon kann man als thematischen Nachfolger von Kein Halt in Freimann sehen, wird mit der Freimann-Geschichte aber nichts zu tun haben, da dies eine insich abgeschlossene Sache war. Das andere Hörspiel ist wieder etwas bayrisches. Aber dazu ein anderes Mal mehr…

Drehort-Touren durch München

Mai 19, 2009

Im Zuge meiner neugewonnenen Selbstständigkeit bin ich auf die Idee gekommen, mein Wissen und meine Leidenschaft zu nutzen, um in München Drehort-Touren anzubieten. Unter www.drehorte-muenchen.de kann sich jeder ab sofort seine individuelle Drehort-Tour zusammenstellen lassen. Ob es Monaco Franze ist, Kir Royal, Die Hausmeisterin, München 7 oder Die Lümmel von der ersten Bank – zu all diesen Produktionen und natürlich noch vielen mehr habe ich viel zu erzählen.

Jede Tour wird ganz nach den Wünschen der Auftraggeber ausgerichtet. Für alle, die eine ausgefallene Geburtstagsüberraschung suchen, erstelle ich auch gerne Gutscheine.

Es tut sich viel. Hier der Eintrag.

Februar 16, 2009

Eigentlich sollte ich hier viel regelmäßiger schreiben. Vielleicht werde ich da in Zukunft etwas zuverlässiger. Privat hat sich bei mir einiges getan: Ich bin seit Januar bzw. Februar selbstständig und habe aus diesem Grund jetzt mehr Zeit für meine Projekte. Endlich kann ich wieder leben und das tut richtig, richtig gut.

Mein Hauptprojekt ist noch immer http://www.tv-kult.com. Mit der Seite geht es immer weiter voran und die Erfolge sind sichtbar.

Kein Halt in Freimann ist noch immer nicht fertig. Ich warte seit einem halben Jahr, dass das Hörspiel fertig geschnitten wird. Wann und wie das Ganze dann veröffentlicht wird, steht noch in den sternen. Releaseparty usw. ist bis aufs Weitere verschoben worden.

Bei punkrocknews.de tut sich gar nichts, da ich erst noch jemand brauche, der mir die Seite programmiert. Aber viel könnte ich an der Seite eh nicht machen, da mich tv-kult.com redaktionell voll auslastet.

Bei Alex und Storchi passiert auch nichts. Mal schauen wann ich da wieder etwas mache.

Für http://www.mindcrushers.de habe ich bisher noch nichts gemacht bzw. machen können. Ist aber weiterhin in der Planung. Dafür schreibe ich an einem Hörspielskript, da indirekt mit den mindscrushers zu tun hat.

Bei http://www.alogino.de hat sich dafür wieder einiges getan. Ich habe zusammen mit Denis (Programmierer bei TV-Kult) eine Webseite für den Verlag gebastelt, bald gibt es die Aufnahmen für das zweite große Hörspiel des Verlages. Damit habe ich aber nichts zu tun, was Skript usw. angeht. Dort werden ggf. einige großartige Sprecher mitwirken. Auf der Webseite gibt es seit kurzem auch die Möglichkeit, nicht nur Hörproben der fertigen Hörspiele runter zu laden, sondern auf der Startseite stehen jetzt ganze Hörspielepisoden zum Download zur Verfügung. Alle paar Wochen ein anderes. In der Warteschlange stehen bisher diverse Episoden aus „Die Isar-Hunde-Bande“ (Buch: Gerhard Acktun, ich habe bei einem Hörspiel mitgesprochen) und aus „Fische im Wasser“ (Buch: Sebastian Kuboth). Außerdem das Kurzhörspiel „Keine Lust auf Sehnsucht von Gerhard Acktun. Auch dort habe ich eine ganz kleine Rolle übernommen.

Für 2009 plane ich noch zwei größere Hörspiele, die ich schreiben möchte. Eines für Alogino, eines für die Mindcrushers. Wann und ob ich dazu komme, kann ich noch nicht sagen. Aber ich werde einfach jede Woche mir ein paar Stunden Zeit dafür nehmen müssen.